Tage 47-48

10 06 2016

Nachdem wir am Nachmittag in Sydney eintrafen, liefen wir ganz gemütlich Richtung Hostel. Dort bekamen wir die Nachricht, dass unser Zimmer erst noch hergerichtet werden muss und wir deshalb ein bisschen Zeit zur Verfügung hätten. Das Gepäck konnten wir aber schon in dem uns zugewiesenen Zimmer 17 des Asylum Hostel abstellen. Als wir die Tür aufmachten, beschlich uns schon ein ungutes Gefühl: es roch muffig, der Fußboden war fleckig, die Matten der Doppelstockbetten waren löchrig und dreckig, aber das Schlimmste war, dass wir beim Blick auf den Kühlschrank an eine Neuauflage des Films „Das große Krabbeln“ erinnert wurden Um den ersten Schock zu verdauen, gönnten wir uns erstmal ein leckeres großes Bier im Pub um die Ecke. Als wir zurückkamen, wollte der Mitarbeiter gerade frisches Bettzeug beziehen. Bevor er sich die Mühe machte, sagten wir ihm, dass wir entweder ein Zimmer ohne Schaben, Ameisen, etc wollen oder in der Konsequenz in ein anderes Hostel gehen würden. Er hatte wahrscheinlich schon mit unserer Reaktion gerechnet, denn keine 10 Minuten später fanden wir uns in einem faunafreiem 6-Mann-Zimmer wieder. Da auch die Badezimmer und die Küche ziemlich sauber und ordentlich sind, entschieden wir uns dafür zu bleiben.

Nach einem abendlichen Spaziergang Richtung Hafen, mit Blick auf die Wahrzeichen der Stadt, Harbour Bridge und Opera House, ließen wir den ereignisreichen Tag dann in dem schon liebgewonnenen Pub bei einem Quiz nebst Bier und Pizza ausklingen.🍕🍺❓


Der nächste Morgen begann mit einem nicht so abwechslungsreichen Fühstück, aber für die Sättigung reichte es allemal. Halb 11 sollte dann der erste Programmpunkt des Tages starten. Eine, bis auf ein individuelles Trinkgeld am Ende, kostenlose Sightseeing Tour, die alle Highlights der Stadt abdecken sollte. Die 2 1/2h Tour mit Guide Justine hielt dann auch, was sie versprach. Mit kulturellen und historischen Hintergrundinformationen ausgestattet, fiel die Orientierung in der wahrlich traumhaften Hafenstadt anschließend viel leichter.


Zum Mittagessen genehmigten wir uns seit langer Zeit mal wieder leckerem Fisch.


Den Nachmittag verbrachten wir damit, das von Weitem wirklich beeindruckende Opernhaus aus der Nähe zu begutachten. Dadurch fällt das Urteil nicht mehr ganz so euphorisch aus. Es gleicht eher einem 60er Jahre DDR-Bau. Aus diesem Grund sollte man das Bauwerk eher aus der Ferne bewundern.


Um 18Uhr stand dann noch der letzte Tagespunkt auf dem Programm. Eine 1 1/2h Führung durch das absolut kultige und sehenswerte „The Rocks“ Viertel. Unser Guide Allie führte uns ca 150 Jahre zurück. Dieses felsige und ursprüngliche Gebiet zeigt das Sydney, wie es die englischen Siedler im 19. Jahrhundert vorfanden. Dieses Viertel diente zur damaligen Zeit als Häftlingsfestung. Um sich von dem kriminellen Gesindel zu befreien, beschloss der britische Staat im 19. Jh. ihre Kriminellen auf den neuen Kontinent zu verfrachten. Allerdings kamen zu keiner Zeit Schwerverbrecher, sondern lediglich Personen mit Bagatelldelikten, wie z.B. Stehlen einer Zahnbürste, nach Sydney. Im Laufe der Jahre entwickelte sich das Viertel dann zu einer wahren Arbeiterhochburg mit erschwinglichen Mietpreisen. Heutzutage ist eine Wohnung bzw ein ein kleines Reihenhaus dort nicht mehr so günstig zu erwerben: der Preis für ein 4-Zimmerhaus geht bis in die Millionen.


Bevor wir den Heimweg nach einem gelungenen, aber sehr anstrengenden Tag antraten, genossen wir noch eine Lichtershow, bei der alle wichtigen Gebäude und Wahrzeichen als Projektionsfläche für eine animierte Show genutzt werden. Wir haben wirklich großes Glück diese Show zu bewundern, denn sie ist nur von Ende Mai bis Mitte Juni zu sehen. Zudem sorgte eine HipHop Gruppe mit ihren Moves für ordentlich Stimmung am Hafen.



Tage 44-47

8 06 2016

Wir melden uns heute mal aus unserem Transportmittel Nr. 1, dem wirklich komfortablen Greyhound-Bus (freies Wifi, Ledersitze, USB-Ladestation,…).


Unsere Reise geht wie bereits angekündigt weiter Richtung Sydney. Wir freuen uns ehrlich gesagt auch ein bisschen, nach zweieinhalb Wochen purem Landleben, mal wieder Sightseeing zu machen sowie möglicherweise ein paar Pigmente zu erhaschen. 

Insgesamt fällt unser Fazit für Goulburn recht positiv aus, auch wenn wir zwischendurch etwas beschäftigungslos waren und aufgrund des defekten Wlans die Tage ziemlich lang werden konnten. Die lustigen und abenteuerlichen Geschichten vom selbsternannten „Red Hot Trucker Tom“ werden uns auf alle Fälle in Erinnerung bleiben, genauso wie die große und liebgewonnene Tierschar.





Die letzten Tage auf der Pferdefarm haben wir nicht mehr allzu viel Produktives gemacht. Ein paar Malerarbeiten sowie Fenster putzen standen auf dem Programm. Aus dem Panorama-Küchenfenster hat man jetzt wieder einen glasklaren Blick auf die umliegenden Koppeln und Weideflächen:) Gestern feierte unser Mitstreiter Tom noch seinen 19. Geburtstag. Zu diesem Anlass gab es nochmal ein leckeres, typisch australisches Barbecue.





Das gesamte Anwesen bedarf allerdings trotz unserer Unterstützung noch einiger Sanierung und Renovierung. Den Farmbesitzern fällt es nämlich mitunter nicht so leicht, sich von Gerümpel  bzw nicht mehr funktionstüchtigen Geräten, Autos, Dekoartikeln, usw zu trennen bzw sie zu restaurieren.




Tage 39-43

4 06 2016

Heute melden wir uns mal wieder aus dem kalten und verregneten Goulburn. 

Am Dienstag stand für uns ein kleiner Ausflug zum Rinderverkauf an. Zusammen mit Tom beluden wir den Anhänger mit 3 Kühen, die am nächsten Tag auf dem Markt verkauft werden sollten. Insgesamt brachte der Verkauf 1800 Dollar ein, was ca. 1200€ entspricht.

Am Mittwoch vollendeten wir die Streicharbeiten im neuen Schlafzimmer von Tom und Susan. Es ist wirklich kein Vergleich zu vorher und die beiden können nun seit langer Zeit mal wieder in einem richtigen Bett nächtigen:)

Die eineinhalb Stunden entfernte Hauptstadt Canberra war unser Ziel am Donnerstag. Dort hatten wir vormittags einen Friseurtermin, um die Mähne mal wieder in Form zu bringen. Als wieder gegen Nachmittag wieder die Farm erreichten, wartete dort schon der Hufschmied, um dem eitlen Lofty (Sams Lieblingspferd und Medienstar) ein paar neue Schuhe zu fertigen. Für uns Stadtkinder war die Prozedur sehr interessant, aber auch geruchsintensiv😅



Gestern beendeten wir dann die Streicharbeiten im Flur, der jetzt ebenfalls im neuen Glanz erstrahlt. Nachmittags hatten wir dann etwas Zeit/ Langeweile und versuchten mit dem anderen Wwoofer Tom unsere Fußballfertigkeiten wieder etwas auf Vordermann zu bringen. Nach etwas Fußballtennis kreierte Jule, ganz in Ingenieur Manier, eine Fässer-Torwand. Wie sagt man doch so schön: Not macht erfinderisch💪🏻⚽️


Den heutigen regnerischen Samstag verbrachten wir ganz entspannt mit Buch lesen, Tee trinken, Karten spielen und natürlich essen. Außerdem haben wir heute noch unser Busticket nach Sydney gebucht. Richtung Hafenstadt werden wir dann kommenden Mittwoch starten. Vorher melden wir uns aber sicherlich nochmal😊



Tage 36-38

30 05 2016

Die letzten drei Tage verliefen ziemlich ruhig und das Wetter tendiert immer mehr Richtung Winter. 

Den Samstag verbrachten wir mit Streichen des Schlafzimmers und der Küche. Beide sehen im Vergleich zu vorher stark verbessert aus. Vor allen Dingen die Küche, die jetzt in einem leichten Gelb-Grün erstrahlt. Einen bitteren Beigeschmack hatte dieser Tag allerdings. In den frühen Morgenstunden brachen die zwei Mutterschafe mit ihren ingesamt drei Töchtern aus dem Schafstall aus. Das kleinste Lamm Dotty wurde anschließend wahrscheinlich von einem Fuchs erlegt. Trotz längerer Suche bei strömenden Regen konnten wir es leider nicht finden. 😥

Der Sonntag war ein richtiger Faulenzer Tag. Wir schliefen aus, genehmigten uns einen Mittagsschlaf und ließen uns abends von Tom bekochen. Es gab Schwein mit Ofengemüse und Kartoffeln. 

Für den heutigen Montag stand ein Ausflug auf dem Programm. Sam wollte uns die Wombeyan Höhlen in der näheren Umgebung zeigen. Wir fuhren ca. 1 Stunde in die Blue Mountains, um dort an einer Führung teilzunehmen. Jeff, unser Tour Guide führte uns zunächst durch eine der drei Höhlen. Er zeigte uns die verschiedenen Formen von Stalaktiten und Stalagniten und erzählte über die Entstehung der Höhlen. Die Höhlen selbst sind aus Sandstein. 


Die zweite Höhle konnten wir dann selbst erkunden. Sie nannte sich Fig Tree Cave. Sie bestand auch aus mehren großen Höhlen, die miteinander verbunden sind. 


Am Abend waren wir alle ziemlich erschöpft und konnten gut einschlafen. 



Tage 32-35

27 05 2016

Heute melden wir uns aus dem kalten Goulburn (durchschnittlich 12 Grad), um einen kurzen Wochenrückblick zu geben🙂🙃🙂

Am Dienstag hieß es für uns ein paar Sachen zusammen sammeln und dann ging es schon los auf eine vierstündige Fahrt Richtung Blue Mountains. Mit einem großen Truck und einem kleineren Pickup sowie sechs Pferden im Gepäck begaben wir uns gegen Mittag auf eine wahrlich abenteuerliche Fahrt ins Gebirge. An einem steilen Hügel machte der Pickup einmal schlapp und wir mussten in der Ebene einen neuen Versuch starten. Ein Drittel des Weges fuhren wir auf einer unbefestigten und steinigen Straße, was sich dann gleich mal wie eine Safari anfühlte. Schlussendlich kamen wir dann doch in dieser wunderbar friedlichen, aber einsamen Idylle an.



Nach dem Entladen der Pferde erkundeten wir die Umgebung, wo Kühe, Pferde, Enten, Känguruhs, Wombats und Rehe beheimatet sind. 


Die Farm ist ein herrliches Anwesen, das während des Goldrausches Ende des 19. Jh. errichtet wurde und zwischenzeitlich als Schule fungierte. In dem alten Backofen, der noch mit Holz geheizt, probierten wir dann unser Wangaratta-Brotrezept aus. Am Abend genossen wir ein leckeres Barbecue mit Burgern und Lammwürstchen. Nach langer Zeit schauten wir abends mal wieder Fernsehen und dann gab es gleich neue Folgen von Big Bang Theory und 2 Broke Girls😁 



Am nächsten Vormittag begaben wir uns erfolgreich auf die Suche nach ein paar vermissten Rindern, besuchten ein Aborigini-Grab und begegneten einem skurrilen Hippie-Pärchen im Niemandsland. Das Spannendste aber war, dass wir zum ersten Mal Kühe melken konnten. Es ist wirklich nicht ganz so leicht, wie es aussieht. Aus diesem Grund war unsere Ausbeute dementsprechend klein-aber naja, jeder fängt mal klein an😅


Gegen Nachmittag fuhren wir dann, diesmal beladen mit einem Pferd und drei Kühen, Richtung Heimatfarm in Goulburn. 

Gestern und heute waren wir hauptsächlich mit Streichen von Zimmerwänden beschäftigt. Das ca. 150 Jahre alte Farmhaus bedarf einer rundum Sanierung, die vor allem von Sam vorangetrieben wird. Tom, der Besitzer des Anwesens, sowie seine Frau Susan, Mutter von Sam, wohnen unglaublicherweise seit 15 Jahren (so lange gehört Tom die Farm schon) in einem Wohnwagen, der direkt neben dem Haus steht. Die einzigen Räume, die in ständiger Benutzung sind, sind Küche und Badezimmer und das, obwohl das Haus insgesamt über 7 Zimmer, ein weiteres Badezimmer, einen riesigen Wintergarten sowie 3 Gästezimmer verfügt.


Heute Mittag waren wir in einer kirchlichen Einrichtung zum Essen, wo alle Einnahmen zur Unterstützung von lokalen beeinträchtigten Menschen genutzt werden. Dort gab es auch einen kleinen Secondhand-Markt, wo ich etwas Lektüre abstaubte📖


Wir werden uns mit Neuigkeiten am Sonntag oder Montag wieder melden.



Tag 31

23 05 2016

Der erste Tag auf der neuen Farm begann ganz entspannt mit einem ausgewogenen Frühstück. Nach diesem fütterten wir gemeinsam mit Sam (Tochter und Pferdeflüsterin😁) die ganze Tierschar. 


Im Anschluss begaben wir uns auf einen kleinen Ausflug zu einer 45min entfernten Farm, um ein Pferd in sein Zuhause zurück zu bringen. Auf dieser Farm im kalten Niemandsland begegneten uns wiederum eine Reihe neugieriger Tiere.



Zurück in Goulburn machten wir uns zur Aufgabe, das Gerümpel bzw. Sams Arbeitsequipment, das im Hof verstreut lag, ordnungsgemäß zu verstauen. Nachdem auch diese Hürde genommen war, wurden wir am Abend mit Fish (vom Hai) & Chips belohnt.

Morgen werden wir uns auf einen zweitägigen Trip in die Blue Mountains zu einer weiteren Farm der Familie begeben. Wir melden uns wieder am Ende der Woche, um ein erstes Fazit zu ziehen🙂



Tag 30

23 05 2016

Er begann mit einem ausgiebigen Frühstück im Hostel. Außerdem steckten wir uns noch ein Sandwich für den Tag ein. Dann packten wir unsere Sachen wieder zurück in den Rucksack, weil es am  Abend zu einer neuen Wwoofing Station gehen sollte. 

Den Tag über verbrachten wir im War Memorial und im Telstra Tower. Das War Memorial gehört zu einem der besten Museen, die wir beide je gesehen haben. Die Ausstellung zeigte den 1., 2. Weltkrieg und die nachfolgenden Konflikte/ Kriege aus Sicht der Australier sehr anschaulich. Das Museum war so groß, dass man locker drei Tage drin verbringen könnte. 


Anschließend ging es mit dem Bus zum Telstra Tower, wo wir einen herrlichen Blick über Canberra genießen durften.


Gegen Abend ging es dann nach Goulburn zur neuen Farm. Zum Abendessen holten wir erst einmal Pizza. Zusätzlich zur Familie übernachtet dort noch ein anderer Wwoofer aus Deutschland. Diese Farm konzentriert sich sehr auf Pferde. Auch wenn wir noch keinen großen Kontakt mit diesen Tieren hatten, werden wir uns trotzdem diesen Aufgaben stellen. So ging es nach dem Abendessen zum Pferde füttern raus. Ziemlich erschöpft schliefen wir am Abend ein. 



Tag 29

21 05 2016

Heute berichten wir von unserem Kulturtag in der Betonwüste Canberra. Die im Jahre 1913 künstlich erschaffene Stadt wurde nur aus einem Grund zur Hauptstadt Australiens: weil die Repräsentativstädte Sydney und Melbourne sich einfach nicht einigen konnten🙄

Nach dem besten bisherigen Hostelfrühstück (große Auswahl an Müslis & Marmeladen und sogar Saft gab es🙂) ging es für uns mit dem Bus durch ein unübersichtliches öffentliches Verkehrsnetz in die Innenstadt. Da Canberra neben einer großen Museenlandschaft leider nicht allzu viel zu bieten hat, beschlossen wir einen Kulturmarathon zu veranstalten. Unsere erste Station war die National Portait Gallery, wo wir eine 30minütige geführte Tour mitmachten. In diesem Betonklotz werden Portraits verschiedener historischer und aktueller australischer Persönlichkeiten ausgestellt.


Zu Fuß ging es weiter auf den Capital Hill, wo sich das futuristische Parliament House befindet. Dort lernten wir in einer einstündigen Führung eine Menge über die politischen Strukturen Australiens.


Im Anschluss stärkten wir uns in einer Empfehlung des Lonely Planet – der Silo Bakery, mit ein paar Antipasti-Köstlichkeiten.


Der letzte Programmpunkt war die Besichtigung des National Museum of Australia. Dieses 2001 gegründete Museum zeigt nahezu alle für das australische Leben und die australische Kultur wichtigen Aspekte sowie zugehörigen Ausstellungsstücke. Die nicht-chronologische Aufbereitung der Geschichte Australiens von der Urzeit bis zur Gegenwart war mal recht erfrischend.



Am Abend gönnten wir uns nochmal ein reichhaltiges Essen und machten uns anschließend an die weitere Trip-Planung.



Tag 28

20 05 2016

Heute stand die Busfahrt nach Canberra auf dem Programm. 

Nach einem letzten gemütlichen Frühstück in Wangaratta ging es 11 Uhr mit dem Greyhound Bus los. Die Busfahrt dauerte insgesamt sechs Stunden. Während dieser Zeit konnten wir die ländliche Gegend mit vielen Pferden und Kühen beobachten. 

Nach der Fahrt fuhren wir mit dem Bus zum Hostel in den Stadtteil Dickson. Unser erster Eindruck der Stadt fiel so mittelmäßig aus. 

Nach der Ankunft gönnten wir uns eine Art Döner, der allerdings nicht so gut schmeckte, und erkundeten die Umgebung. Ziemlich erschöpft liegen wir gerade im Bett und versuchen zu schlafen.



Tage 23-27

19 05 2016

Nachdem nun knapp eine Woche Wwoofing in Wangaratta hinter uns liegt, wollen wir an dieser Stelle eine kleine Zusammenfassung unserer Eindrücke und Erlebnisse geben.

Zunächst zu unserer eigentlichen Tätigkeit. Jeden Morgen standen wir (fast) immer pünktlich um 9 Uhr auf dem Knoblauchfeld, um die heranwachsenden Knollen von jeglichem Unkraut zu befreien. Auch wenn der Löwenzahn dachte er wäre stark-wir waren stärker💪🏻😅 Heute, an unserem letzten Arbeitstag, haben wir tatsächlich (gestern und heute auch mit der Unterstützung von Jack) unser Ziel erreicht und 36 lange Reihen gejätet👏🏻🙂🙃🙂



Außerdem bereiteten wir das Essen für die Schweine Betty, Annabelle und Rambo zu.

Das Mittag- und Abendessen wurde stets mit frischen Zutaten aus dem Garten bzw. Stall (vorzugsweise Lamm) zubereitet. Alle Gerichte waren ausnahmslos super lecker. Außerdem verrieten uns Tom und Molly ihr Brotrezept, das wir gleich ausprobierten. In unserem Fall gab es Oliven-Thymian-Brot🍞


Unsere Freizeit verbrachten wir im sonnigen Garten, beim Lesen von Robins unzähligen Büchern, Karten schreiben, joggen gehen (wobei uns ein Hund verfolgte und wir auf einen Baum fliehen mussten, der voll mit Ameisen war🙈), Fahrrad fahren ( wobei wir uns natürlich verfahren haben 😂), dem Trinken von selbstgebrautem Bier und Entspannen vor dem gemütlichen Kamin.



Am Mittwoch nahm uns Jack mit zum Kuh melken, was für uns Stadtkinder ein absolutes Highlight darstellte. Lucie (die 🐮) gab eine Menge Milch, woraus die Besitzer (ein nettes älteres Ehepaar) unmittelbar Sahne und Butter herstellten.


Zuletzt möchten wir uns noch für die Gastfreundschaft und die große Herzlichkeit bedanken, die uns von allen Familienmitgliedern (auch dem Familienhund Charlie) entgegen gebracht wurde.

Thank you Jack, Robin & Charlie for your hospitality and cordiality. We really enjoyed our stay at your farm☺️